Die Secondos des HCPH verloren am Samstag auswärts gegen Schaffhausen knapp mit 4:3 Toren, gewannen jedoch tags drauf zu Hause gegen Thalwil mit 9:3 Toren.
Schaffhausen - HCPH II 4 : 3 (2:0/2:3/0:0)
Die Secondos erwischten im ersten Vorbereitungsspiel einen denkbar schlechten Start. Kaum waren drei Minuten gespielt, lag Schaffhausen bereits mit 2:0 in Führung. In der Folge steigerten sich die Bündner deutlich und fanden immer besser ins Spiel, doch der mögliche Anschlusstreffer wollte bis zur ersten Pause noch nicht fallen.
Im Mittelabschnitt entwickelte sich eine abwechslungsreiche Partie mit Chancen auf beiden Seiten. Die Secondos liessen sich auch von einem zwischenzeitlichen 1:4-Rückstand nicht aus dem Konzept bringen und kämpften sich eindrücklich zurück. Bis zur zweiten Pause verkürzten sie auf 3:4 und machten die Partie damit wieder völlig offen.
Im Schlussdrittel warfen die Bündner nochmals alles nach vorne. Trotz grossem Einsatz und mehreren guten Möglichkeiten wollte der verdiente Ausgleich jedoch nicht mehr fallen. So mussten sich die Secondos nach einer starken Reaktion auf den frühen Rückstand knapp geschlagen geben.
HCPH II - Thalwil 9 :3 (2:0/2:0/5:3)
Nur gerade 24 Stunden später standen die Secondos bereits wieder im Einsatz. In der heimischen Eishalle Grüsch empfing der HCPH II den EHC Thalwil und übernahm von Beginn weg das Spieldiktat. Mit viel Tempo und Entschlossenheit legte das Heimteam einen Blitzstart hin und erspielte sich bis zur ersten Drittelpause eine verdiente 2:0-Führung.
Im Mittelabschnitt schlichen sich bei den Secondos dann einige Unkonzentriertheiten ein. Dadurch fanden die Gäste aus Thalwil besser ins Spiel und kamen ihrerseits zu guten Möglichkeiten, blieben im Abschluss jedoch ohne Erfolg. Der HCPH II zeigte sich dagegen effizient und erhöhte mit zwei weiteren Treffern auf 4:0 nach 40 Minuten.
Im Schlussdrittel nahmen es beide Teams mit der Defensivarbeit nicht mehr ganz so genau. Die Partie wurde deutlich offener, und die Tore fielen nun in regelmässigen Abständen. Die Secondos nutzten ihre Chancen konsequenter und bauten den Vorsprung weiter aus. Am Ende resultierte ein deutlicher 9:3-Erfolg, der gemessen am Spielverlauf vielleicht etwas zu hoch ausfiel, insgesamt aber aufgrund der offensiven Effizienz verdient war.