Bild z. V. gestellt von René Perret
Luzern - HCPH 1 : 4 (0:0/1:2/0:2)
HCPH-Torschützen: Däscher (Bucher, Naef); Lampert (Tosio, Knuchel); Casanova; Knuchel (Tosio, Lampert).
Nach einem äusserst zerfahrenen Startdrittel mit vielen Ungenauigkeiten beidseits nahm der HCPH doch noch Fahrt auf und gewann in Luzern mit 1:4 Toren.
Bereits zu Beginn der Begegnung agierten beide Mannschaften zerfahren, leisteten sich Fehlpässe und Unkonzentriertheiten. So war es auch nicht verwunderlich, dass es nur zu wenig guten Torchancen kam und das torlose Unentschieden nach 20 Minuten überraschte ebenso wenig.
Anders sah es im Mittelabschnitt aus, der HCPH-Akteure kamen zielstrebig und mit dem Willen nicht ohne Punkte aus der Innerschweiz zurückzukehren aus der Garderobe heraus. Gerade einmal 102 Sekunden waren gespielt, als Däscher endlich den Torreigen eröffnete. Doch der Schwung des Führungstreffers wurde rasch gebremst, nach einer Unachtsamkeit gelang Luzern nur gerade 35 Sekunden später der Ausgleichstreffer zum 1:1. Doch davon liessen sich die Bündner nicht beirren und agierten weiter druckvoll. Noch vor Spielmitte gelang Lampert die erneute HCPH-Führung und diese wurde nicht mehr abgegeben. Weitere Tore fielen vorerst jedoch nicht mehr, so dass es nach 40 gespielten Minuten immer noch 1:2 für den HCPH stand.
Im Schlussabschnitt gelang Casanova bereits nach etwas mehr als vier Minuten das 1:3 für den HCPH. Mit diesem Treffer waren die Bündner vorentscheidend auf die Siegerstrasse eingebogen. Zwar mussten die Bündner noch eine Doppelte Unterzahl überstehen, machten dies jedoch souverän und liessen den Innerschweizern in dieser Phase kaum Chancen zu. Rund drei Minuten vor Schluss setzte Knuchel mit seinem Treffer zum 1:4 definitiv den Deckel auf den Topf.
Mit diesem Sieg in Luzern blieb der HCPH weiterhin in Tuchfühlung mit der Tabellenspitze und hat am kommenden Samstag um 17.30 Uhr in der Eishalle Grüsch im Direktduell gegen Hockey Reinach mit einem Sieg die Möglichkeit mit dem drittplatzierten Gegner gleichzuziehen.